Wird die Begleithundprüfung zum ersten Mal abgelegt, muss der Hundeführer vorab einige theoretischen Fragen beantworten (keine Angst, der Fragenkatalog steht fest und kann vorher geübt werden). Ist die Begleithundprüfung bestanden, wird von den meisten Kommunen dies als Befähigung zu Haltung von "großen Hunden" anerkannt.

Wir alle kennen die Leistungen des Hundes im Bereich der Nasenarbeit -  Rauschgift- Leichenspür-, Sprengstoff-, und Rettungshunde zeigen uns ihren überragenden Geruchssinn.
Der Geruchssinn ist das Organ, womit sich der Hund im Wesentlichen orientiert. Nur wenn dieses Sinnesorgan immer wieder beansprucht wird, verkümmert es nicht. Damit dies nicht passiert, lernt der Hund bei uns auf unterschiedlich langen und/oder Fremdfährten verlorene Gegenstände mit seiner Nase wiederzufinden.

Auf Grund seiner Abstammung her ist der Deutsche Schäferhund (und wird es auch hoffentlich bleiben)  ein Beutejäger mit einem natürlichen Trieb- und Aggressionverhalten.  Dieses natürliche Verhalten muss in geregelten Bahnen kanalisiert und kompensiert werden. Die vom Fachmann als "Schutzarbeit bezeichnete Möglichkeit lässt dem Hund seinen Beutetrieb ausleben. Hier zeigt es sich, dass der ausgebildete und aktive sportliche Hund zufriedener und damit ausgeglichener ist.
Wir sehen, neben der Unterordnung und der Fährtenarbeit ist die Schutzdienstarbeit eine weitere Möglichkeit ein noch besseres "Rudel" zu bilden

An dieser Stelle möchte ich meine Ausführungen zum Sinn einer Hundeausbildung beenden und hoffe, dass ich Interesse für einen Besuch unserer Ortsgruppe geweckt habe.

Übrigens, bei uns ist jeder Hund willkommen - egal ob Schäferhund oder nicht!  Wer Hunde mag und den Hund als Partner sieht, ist bei uns herzlich willkommen.

Helmut Angendohr
(Schriftführer OG Kaldenkirchen)