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Josef Korsten (Juppi)

Dein herzliches Lachen, dein fachliches Wissen und deine übergroße Hilfsbereitschaft – wir werden sie vermissen

Die Ortsgruppe Kaldenkirchen trauert um ihren langjährigen Übungswart und Helfer

 

 

Am 11. April 2010, im Alter von 57 Jahren, während der Pflichterfüllung seiner Aufgaben als Übungswart im Fährtengelände, verstarb plötzlich und unerwartet unser Juppi, vor den Augen seines langjährigen Sportsfreundes Franz-Josef Dick.
Die meisten Mitglieder erreichte die Schreckensmeldung auf unserem Vereinsgelände, sie warteten auf Juppi, um nach seinen Anweisungen mit der Unterordnung beginnen zu können.
Verzweifelt, ungläubig und hilflos zugleich versuchte man die Nachricht zu verstehen; keiner fand eine Antwort auf das Geschehene.

Wer Juppi kannte, wusste um seine Leidenschaft, seinen Ehrgeiz  und seine Ausdauer das Optimale zu erreichen. Bei all diesen Tugenden, er vergaß nie den Respekt vor dem Tier. Seine Hunde waren Freunde und als solche hat er sie ausgebildet.

Das Juppi ein ausgezeichneter Hundesportler war, zeigen bereits die Prüfungsergebnisse seines ersten Hundes „Elmo vom Hoenighauser Land“: Mit diesem war er mehrmals Teilnehmer auf der Bundessiegerprüfung – mit vorzüglichem Ergebnis.
Mit „Kimon vom Hoeninghauser Land“ wurde er Landessieger, mehrmaliger Teilnehmer auf Bundessiegerprüfungen und WUSV-Mannschaftsweltmeister.

Neben seiner leistungssportlichen Orientierung suchte er immer den Kontakt zum Zucht- und Ausstellungswesen und war als aktiver Aussteller geschätzt und gefragt.
Sein letzter Hund „Zito vom Steckenpferd“ erzielte viele fantastische Schauergebnisse; nicht zuletzt ein Spitzen-V auf einer Siegerschau.
Trotz aller persönlichen Erfolge, Juppi stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Seine Hilfsbereitschaft war mehr als vorbildlich.
Seit Juppi unser Übungswart und Helfer war, erzielten viele Hundesportneulinge fantastische Prüfungsergebnisse. Auch erfahrene Hundesportler suchten immer wieder seine Hilfe. Er war jederzeit für alle Mitglieder ansprechbar und in seiner humorvollen Art von allen geschätzt.

Juppi`s Tod hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird. Wir vermissen ihn sehr und werden ihm ein ehrendes Gedenken wahren.

Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie, aber insbesondere unserer Monika, die als seine Ehefrau in all den Jahren fest an seiner Seite stand und das Hobby ihres Mannes nicht nur unterstützte, sondern aktiv mitlebte.

 „Juppi, du wirst immer bei uns sein“

     Willi als Helfer und Juppi mit seinem ersten Hund

 

          Franz-Josef (Jupp) Dick   

 

Ein Freund, ein Könner, ein Idealist ist von uns gegangen.
Am Freitag, 06. September 2019 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Franz Josef Dick im Alter von 62 Jahren.
Franz-Josef, alle nannten ihn Jupp, begann bereits mit 10 Jahren den Schäferhund für sich zu entdecken. Nur kurze Zeit später führte er erfolgreich den ersten Hund zur Prüfung.
Bis zuletzt bildete er Hunde aus, führte diese zur Körung und präsentierte sie auf Zuchtschauen.

Noch am 14. März führte er seinen „Olli von der Musikschmiede“ auf IGP1 in der OG Erkelenz, mit einem ausgezeichneten Gesamtergebnis.
Zwischen diesen beiden Prüfungen, in mehr als fünfzig Jahren, lagen Teilnahmen an LG-Ausscheidungsprüfungen, Bundessiegerprüfungen und Bundessiegerzuchtschauen.

Mit seinem „Addy vom Finkenschlag“ holte er auf einer Bundessiegerschau ein Spitzen-Vorzüglich.

Will man seine abgelegten Prüfungen, seine besuchten Zuchtschauen und Körungen aufzählen, man müsste ein ganzes Buch zusammenstellen.
Wer Jupp kannte, wusste um seine Leidenschaft, seinen Ehrgeiz und seine Ausdauer das Beste aus unseren Vierbeiner herauszuholen.

Als weit über die Grenzen hinaus gefragter Schutzdiensthelfer, machte er es erst möglich, dass zig Hunde ihr Prüfungsziel erreichten. Auch erfahrene Hundesportler suchten immer wieder seine Hilfe.
Trotz der sehr vielen persönlichen Erfolge, galt sein Augenmerk seinen sportlichen Freunden. Unermesslich und ohne Rücksicht auf irgendwelche Widrigkeiten, Jupp war immer da.

Besonders stolz war Jupp auf seine Tochter Rebecca, sie hat die „Schäferhund Verliebtheit“ von Ihm geerbt.

Jupp war der Schäferhund-Idealist in Person, der seines Gleichen sucht. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nur sehr schwer zu schließen ist.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken wahren.

Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner ganzen Familie.

Helmut Angendoh
1.Vorsitzender OG Kaldenkirchen